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Panoramablick II

Die in den Raum gestellte Frage muss schließlich nicht beantwortet werden. Vor allen Dingen niemals erschöpfend. Das eigene Ich als Modelliermasse begreifen, so kann die Lektion nur lauten. Und nicht länger sofort vor dessen bisheriger Beschaffenheit kapitulieren. Im Hinterkopf lässt sich die Frage und alle vorhandenen Überlegungen zu ihrer Beantwortung doch ohne Probleme auch über längere Zeit mit mir herumtragen

Luft. Leere. Seit einer Woche - tun gut. Keine Frage. Wenig Brauchbares, keine Resultate, aber dennoch.

Etwas Optimismus und Zuversicht täte not. Und vier statt zwei Beine zum draufstellen.
29.12.07 04:00


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Panoramablick

Luft. Leere. Seit einer Woche nun. Erstaunlich, dass dann dieses sporadische Blog stärker in den Focus rückt.

Sich/Mich fragen, was man/ich wirklich will: Nie getan in den letzten gut 15 Jahren. Das hätte sowieso stets falsche Kompromisse bedeutet. Wäre sinnlos und schmerzhaft gewesen. Ethisch-moralisch daher negativ codiert as can - irgendwann einmal ein beabsichtigter Effekt gewesen, um den zu erreichen damals immens viel Kraftaufwand nötig war.

Jetzt, im Zeitalter der moralisch-ethisch vertretbaren partiellen und geläuterten Re-Essentialiserungen, wirkt das längst nicht mehr so abwegig. Diese Frage nicht zu stellen wirkt auf mich längst kontraproduktiv und im Realen sogar zunehmend dumm. Nicht aber, dass das nur wenig bewußte sich Herantasten und folgenlose Drumherumschleichen, was ich spätestens seit dem Frühjahr 2007 betreibe, jetzt nur auf ethisch-moralischen Kooordinatenverschiebungen basiert. Das hat schon seinen ganz realen Gebrauchswert und der ist in motivatorischer Hinsicht viel ursächlicher, besteht er doch im Versprechen einer perspektivischen (Über-)Lebensfähigkeit.
29.12.07 03:46


Noch vor einer halben Stunde im Bett gelegen und nicht schlafen können. Nur ein Rattern im Kopf. Also aufgestanden, aufgegeben. Ich dachte, ich hätte jetzt etwas zu erzählen, doch jetzt, beim ersten Kaffee, ist der Kopf plötzlich müde. Draussen noch dunkel, im Hintergrund die Tagesschau. Das Rattern war wohl doch nur ein Gebrabbel des Immergleichen. Je öfter man etwas sagt, desto realer wird es - so in etwa nach diesem erprobten Grundmuster. Deshalb vorhin der Begriff "Selbstvergewisserungen". Nichts davon ist jetzt aufzuschreiben, kein einziger Satz, der es wert wäre, nicht einmal einer dabei, den man wenigstens dafür nur in Betracht ziehen könnte.
27.12.07 07:37


Vergewisserungen I

Ein Tag bräuchte 28 Stunden, wollte man ihm einen Körperrhythmus aufzwingen.

Winter, kalt, dunkel. Seit Tagen. Leergebrannt gelaufen im Dezember, noch bis vor wenigen Tagen. So leer wie selten. Jetzt ist endlich anders, zumindest auf dem Papier. Nächster Termin am 8. Januar.

Weiche Körperfaktoren müssen in den Focus gerückt werden.
27.12.07 07:25


Bilanztechnisch lässt sich sagen, dass der finanzielle Überlebenskampf, der die erste Jahreshälfte 2007 dominierte, gewonnen ist. Fürs Erste und zumindest im Hinblick auf den Zeitraum des nächsten Jahres ist die Basis für ein - auch soziales - Überleben vorhanden.

Ebenso lässt sich sagen, dass der alte Hauptgegner wohl abgehakt ist. Meine diesbezüglichen Sichtweisen haben sich wieder etwas radikalisiert, der über fast 15 Jahre bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen bewahrte Respekt fürs Gegenüber ist - vorsichtig ausgedrückt - im Verschwinden begriffen. Vielleicht ist er auch schon ganz weg. Damit schwinden jedenfalls die Emotionen addicted to this ganz enorm.
11.11.07 01:20


November as can.

Mehr Welt, weniger Ich. Ein Anspruch, der schwer einzulösen ist. Ratlos kehrt man nach den zugegebenermaßen bislang nur vorsichtigen Versuchen stets wieder in die Höhle zurück. Noch sehr unklar, ob sich so Welt herstellen lässt.

Soziale Ausdünnung schreitet währenddessen daher immer noch voran. Eine Art Re-Essentialisierungsprozess, der immer noch nicht an sein Ende gekommen scheint. Gibt da keinen point of return bisher, obwohl ich seit einigen Wochen danach suche, genau das macht momentan ratlos und Probleme.

Wenigstens ganz leichte Fortschritte an der Körperfront, die im Masterplan für 2007 als zweites großes Thema neben dem Finanziellen firmiert.

Einschnitte an Ökonomien vornehmen, lautet die momentan aktuelle Kurzzeit-Strategie, Umverteilungsprozesse zwischen disparaten Sphären versuchen, letztlich wohl eine unsinnige Herangehensweise. Nur Anrecht auf ein bestimmtes Mass an einem angenehmen Leben, das steht dahinter. Askese, untere Mittelschicht, Buchhalterwesen - alles wie gehabt.
11.11.07 01:02


Am Rande

youtube macht alles möglich. Man findet beipsielsweise ein Video, in dem Rob Wright vor dem Tourbus steht und mit den üblichen sardonischen Lachern zwischendurch Martin Heidegger rezitiert.

Und dann fiel mir beim Stöbern nach Nomeansno-Filmchen auch noch auf, dass "you've been beaten up inside / that's the highpoint of your life" natürlich F.'s kurze gellende Worte mit der Macht sind, auch wenn dabei natürlich wieder von der bataille-insprierten Intensitätsidee des Extremen überlagert.

"Small Parts, isolated & destoyed" ist letztlich schon das ultimative inhaltliche Substrat der Band.
20.8.07 00:31


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