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noch ein häppchen revisited-zustand: lausiger abend, nächste tage wohl das gleiche, halt ferienatmo momentan, wird erst ende august wieder anders. wenigstens regnet es.

 

1.8.06 21:26


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monologie ...

... wäre ein viel schönerer name für das hier gewesen. nicht so hingepfropft und egal. seis drum - nichts wird zurückgenommen. siehe da: eine haltung abstrakter trotzigkeit kommt auf.

eigentlich soll es hier darum gehen, die sprache wieder zu gewinnen. ob "die" oder nur "eine" sprache, weiß ich noch nicht genau. auf jeden fall ein reden über alltägliches und vor allem das mich-darüber-hinwegsetzen, wenn es mir dann doch zu banal erscheint. so (sic!) banal das klingt: also um die (wieder-)gewinnung der ich-aussageposition. das "wieder" eben ist natürich gleich so ne sache, die fragen aufwirft.

--- nö, so geht das nicht. 

 

1.8.06 22:31


d7

dull, dull, so dull

the relektüre of sumpf. wie immer in echtzeit. alles was geschrieben wird, ist jetzt. war damals ganz radikal so, auch wenn das hintenraus ins noch realere jetzt selbstverständlich immer massive konsequenzen haben konnte. u.a. genau deswegen ein ansatz, der 2006 genau genommen nur noch lächerlich wirkt. represent, represent - das ist längst unumstössliche realität geworden. konzept ist ein muss, zumindest eine gewisse haltbarkeit des gesagten ebenso, und schließlich natürlich in allererster linie die allmächtige selbstkontrolle. performative subjektivitätsproduktion als weithin selbstverständliches prinzip, das man in jedem moment zu berücksichtigen hat. genau das tat/tut der ansatz nicht. gefährlich, riskant, bisweilen zwangsläugig rückhaltlos war das. sowas tut man heute nicht. von sowas darf man sich heute zudem noch viel weniger erhoffen als damals. dessen prinzipielle chance auf kommunikabilität ist noch viel kleiner geworden. und zwar unabhängig vom konkret besprochenen material.

6.8.06 00:02


d7 II

die greg sage-nacht continues: beispielsweise beschleunigung! eigentlich eine ganz elementare kategorie, in dem hier jedoch völlig auf den performativen moment heruntergebrochen, reduziert und beschränkt. danach sofort verbrannt, danach höchstens relektüren, in denen diese beschleunigung bestenfalls rekonstruierbar ist. reale konsequenzen jeweils völlig ungreifbar. erstes, schnelles fazit daher: unstrategisch, komplett unstrategisch. aber das ist und war ja auch eigentlich zu jeder zeit total klar. bringt nicht weiter.

6.8.06 00:13


mystery/tragedy/is this real?

quasi ein axiom: das alte konkrete ist dermassen verschüttet "wie nur was" (nena). natürlich stimmt es, dass dieser diskurs an sein ende gekommen ist. bereits vor ganz langer zeit. mindestens schon im damals letzten getümmel, wahrscheinlich schon viel früher. ich kann den genauen zeitpunkt nicht bestimmen, ab dem alles von heutiger warte aus betrachtet nur noch brechstange war. brechstange heißt (hiess) auch, dass spätestens damit die gewaltförmigkeit einsetzte.

extrem unzufrieden bin ich damit, dass mein heutiges beharren auf dem/einem diskurs, der zumindest das damals irgendwie kennt/behandelt/mitreflektiert, letztlich keine potentiell konkrete performanz impliziert und sich auch keine vorstellen kann. das ist im konkreten sicher ein grosses, vielleicht sogar das allergrösste problem. andererseits kann man wohl schon dagen, dass bestimmte kräfte irgendwann diesen diskurs schlechthin als gewaltförmig codiert haben. da gibts dann leider heute kein zurück mehr. da resultiert das fundamentale zerwürfnis und seine schärfe massiv heraus, genau da liegt die kastration und die wurzel aller ignoranzen. dennoch ist da heute diese unzufriedenheit: diese/meine haltung macht einfach undynamisch. frage ist nur, ob so ein gedanke nicht schon die systemfehler der anderen seite zum basalen ausgangsprinzip macht. realistischerweise müsste man das wohl.

die ethische frage dahinter ist jedenfall nicht zu klären, wird niemals zu klären sein. na ja, nicht vergessen: es gibt keinerlei strategischen anforderungen! es geht hier nur um selbstvergewisserungen, nicht darum zu handeln.

6.8.06 00:39


return of the rat

you better watch out / you better be aware / oh no, no, no

ja, genau.

6.8.06 00:48


nicht davon reden dürfen. nicht in realen leben. immer noch präsent, vorhin wieder ganz extrem. kurz davor gewesen, das wort zu ergreifen, sogar mehrfach. situation eigentlich wie gemacht dafür. peace total. aber dann doch nicht getraut. viel zu übercodiert. das thema, aber auch: die geste, die darin bestehen würde, davon zu reden. die ist das eigentlich problematisch übercodierte.  

meine argumente gegen das davon-reden: nie ein richtiger moment, die angst vor der pein eigener worte, die angst vor dem stammeln, vor dem falsche-worte-sagen. klar: die sprache hierzu ist unerprobt, komplett unerprobt. letztlich aber zentral immer noch die angst davor, wieder ans kreuz genagelt zu werden.  

 

7.8.06 23:50


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