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Entspannung 2

Aufgefallen: Öffentliches Aussprechen schafft immer noch/wieder Realitäten. Erstaunliche Erfahrung, PA-Revival schon wieder, jetzt und hier aber völlig egal, denn wenn sich dies bewahrheitet, würde es manches berechen- und steuerbarer machen.

Sehr positive Grundstimmung.
1.8.07 00:00


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Das richtige Leben ist da

Was für ein intensiver Abend. Eigentlich ja genauer betrachtet alles gar nicht der Rede wert, aber ich rechnete seit dem Nachmittag stundenlang an meiner Steuererklärung herum mit dem völlig überraschenden Ergebnis, dass ich wohl ohne Nachzahlung wegkomme, und dann noch dieses mindestens genauso überraschend sich superspannend entwickelnde Pokalspiel (Burghausen - FCB), bei dem man merkt, dass noch die ältesten Fußballmythen jederzeit wieder brutal reinhauen können. Völlig aufgeheizt sitze ich jetzt noch tief in der Nacht hier, dabei heißt es morgen früh spätestens 08.15 h aufstehen.

Alles ist und wird gut und in den letzten beiden Augustwochen mache ich mir jetzt mal selbst richtig Stress. Renoviert wird und überhaupt ist gerade/heute so eine Haltung des forsch und frontal auf die Dinge Zugehens ausgebrochen. Es fühlt sich ein wenig nach richtigem Leben an.
7.8.07 01:18


Wehklagen, mittleres Niveau

Präsente Oldschool-Psychochiffren in einer mäßig ausgeprägten Depression, das Ganze zwischen recht vollen Tagen. Die Abende sind sehr leer - schon merkwürdig, wie der seit Jahresbeginn im Gang befindliche Umschaltprozeß auf ein richtiges Leben als Citoyen standardisierte Tagesabläufe produziert. Jetzt, um kurz vor Mitternacht noch am Computer zu sitzen, noch vor einer guten halben Dekade habituell vermutlich das Normalste der Welt, hat mittlerweile - befragt man sich darüber - fast schon evidentermaßen etwas vom Stigma eines Zukurzgekommenen.

Lebensweltlich steht das Zukurzgekommensein, vor allem jedoch dessen offensive und kämpferische Artikulation in vielerlei Hinsicht zur Disposition. Dahinter stecke nur Neid, so noch die plumpste Lesart, viel schwerwiegender ist jedoch das ganz reale ideologische Diktat des bloßen Produktiv-Schöpferisch-Generierens von akzeptablem bzw. repräsentationsfähigem Sein according zum späten Foucault.

Schon erstaunlich, meine ganz eigene Front in diesem jetzt hier theoretisch aufgeladen formulierten Wirrwarr ist ja seit enigen Jahren die eines, wenn auch nicht allzu offensiv vertretenen Wunschs nach einem Zurück, und zwar zumindest zur formalen Legitimität von Artikulationen des Zukurzgekommenseins. Dass die ganz anders aussehen soll/muss als in jedem Früher, liegt natürlich auf der Hand.

Damit (und das meint jetzt erst einmal nicht genau diese Position, sondern zunächst nur die bloße Möglichkeit, so etwas zu reflektieren) ist man jedoch inzwischen ziemlich einsam - diskutierbar wäre es mit genau einer Person, inhaltlich zumindest grob teilbar wäre es ebenfalls mit genau nur einer (allerdings anderen) Person. Beide leben leider jeweils ein paar Hundert Kilometer entfernt und wenn man sich denn mal sieht, kommt man erst gar nicht zu solchen Themen.
19.8.07 23:59


Am Rande

youtube macht alles möglich. Man findet beipsielsweise ein Video, in dem Rob Wright vor dem Tourbus steht und mit den üblichen sardonischen Lachern zwischendurch Martin Heidegger rezitiert.

Und dann fiel mir beim Stöbern nach Nomeansno-Filmchen auch noch auf, dass "you've been beaten up inside / that's the highpoint of your life" natürlich F.'s kurze gellende Worte mit der Macht sind, auch wenn dabei natürlich wieder von der bataille-insprierten Intensitätsidee des Extremen überlagert.

"Small Parts, isolated & destoyed" ist letztlich schon das ultimative inhaltliche Substrat der Band.
20.8.07 00:31





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