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Vergewisserungen I

Ein Tag bräuchte 28 Stunden, wollte man ihm einen Körperrhythmus aufzwingen.

Winter, kalt, dunkel. Seit Tagen. Leergebrannt gelaufen im Dezember, noch bis vor wenigen Tagen. So leer wie selten. Jetzt ist endlich anders, zumindest auf dem Papier. Nächster Termin am 8. Januar.

Weiche Körperfaktoren müssen in den Focus gerückt werden.
27.12.07 07:25


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Noch vor einer halben Stunde im Bett gelegen und nicht schlafen können. Nur ein Rattern im Kopf. Also aufgestanden, aufgegeben. Ich dachte, ich hätte jetzt etwas zu erzählen, doch jetzt, beim ersten Kaffee, ist der Kopf plötzlich müde. Draussen noch dunkel, im Hintergrund die Tagesschau. Das Rattern war wohl doch nur ein Gebrabbel des Immergleichen. Je öfter man etwas sagt, desto realer wird es - so in etwa nach diesem erprobten Grundmuster. Deshalb vorhin der Begriff "Selbstvergewisserungen". Nichts davon ist jetzt aufzuschreiben, kein einziger Satz, der es wert wäre, nicht einmal einer dabei, den man wenigstens dafür nur in Betracht ziehen könnte.
27.12.07 07:37


Panoramablick

Luft. Leere. Seit einer Woche nun. Erstaunlich, dass dann dieses sporadische Blog stärker in den Focus rückt.

Sich/Mich fragen, was man/ich wirklich will: Nie getan in den letzten gut 15 Jahren. Das hätte sowieso stets falsche Kompromisse bedeutet. Wäre sinnlos und schmerzhaft gewesen. Ethisch-moralisch daher negativ codiert as can - irgendwann einmal ein beabsichtigter Effekt gewesen, um den zu erreichen damals immens viel Kraftaufwand nötig war.

Jetzt, im Zeitalter der moralisch-ethisch vertretbaren partiellen und geläuterten Re-Essentialiserungen, wirkt das längst nicht mehr so abwegig. Diese Frage nicht zu stellen wirkt auf mich längst kontraproduktiv und im Realen sogar zunehmend dumm. Nicht aber, dass das nur wenig bewußte sich Herantasten und folgenlose Drumherumschleichen, was ich spätestens seit dem Frühjahr 2007 betreibe, jetzt nur auf ethisch-moralischen Kooordinatenverschiebungen basiert. Das hat schon seinen ganz realen Gebrauchswert und der ist in motivatorischer Hinsicht viel ursächlicher, besteht er doch im Versprechen einer perspektivischen (Über-)Lebensfähigkeit.
29.12.07 03:46


Panoramablick II

Die in den Raum gestellte Frage muss schließlich nicht beantwortet werden. Vor allen Dingen niemals erschöpfend. Das eigene Ich als Modelliermasse begreifen, so kann die Lektion nur lauten. Und nicht länger sofort vor dessen bisheriger Beschaffenheit kapitulieren. Im Hinterkopf lässt sich die Frage und alle vorhandenen Überlegungen zu ihrer Beantwortung doch ohne Probleme auch über längere Zeit mit mir herumtragen

Luft. Leere. Seit einer Woche - tun gut. Keine Frage. Wenig Brauchbares, keine Resultate, aber dennoch.

Etwas Optimismus und Zuversicht täte not. Und vier statt zwei Beine zum draufstellen.
29.12.07 04:00


Panoramablick III

Welt herstellen - den Satz fand ich gerade bei der Lektüre der Blogeinträge aus dem Herbst. Muss immer noch Programm sein. Ist aber im Realen sehr schwierig. Es gibt inzwischen eine Arbeitswelt, die funktioniert, und - gemessen an den letzten Jahren - auf mittlerem Niveau stabil tragfähig ist. Mehr gibt es derzeit allerdings kaum. Wie ein Mehr und ein Anders herzustellen sein soll, wo es zu finden sein soll - es ist mir momentan schleierhaft. Von konkreten Sozialtechniken gar nicht zu reden. Aber in der Hinsicht etwas zu generieren muss für 2008 an erster Stelle stehen.
29.12.07 04:13





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